Probentag und Werkstattkonzert in Plauen

Ein Probentag, der anstrengend, aber auch begeisternd war, mit einigen neuen Sängern, einem emotionalen Werkstattkonzert, das schon fast ein reifer auftritt war und vielen vom Spirit des Ensembles angesteckten Zuhörern.

Der Probentag in Plauen begann sehr gewöhnlich. Chor und Instrumentalisten hielten ihre Proben vorerst getrennt ab.

Aber schon dem aufmerksamen Teilnehmer im Chor, den alten Hasen, fiel auf, das etliche neue Gesichter und den Sängern waren. Das hatte auch seinen Grund. Die Organisatoren des GOSPELPROJEKTES hatten wenige Tage zuvor eine Jugendfreizeit der Kirchenbezirke Plauen und Aue besucht und dort für die Teilnahme im Ensemble geworben. Dieser Fischzug hatte sich gelohnt.

Die Planung an diesen meist zu kurzen Probentagen sah allerdings vor, dass am Abend ein Werkstattkonzert veranstaltet und vorher noch ein großer Abschnitt mit Band und Orchester zu bewältigen war. Das erhöhte schon am Vormittag den Druck auf Sänger und Dirigenten. Etliche Lieder wurden regelrecht durchgebimmst - trotzdem blieb die Stimmung gut.

Nach gemeinsamen Mittagessen ging es dann ans Eingemachte. Chor und Band, später auch noch das Orchester dazustoßend, rangen sich manches ab. Dennoch entstand nie der Eindruck von Desinteresse und Missmut. Alle gaben ihr Bestes. Bis auf die Band vielleicht - die können mehr!

Den Abschluss des Probentages bildete das Werkstattkonzert. Diese Emotionalität und Hingabe zu beschreiben ist kaum möglich. Ergreifende, bewundernde, strahlende Gesichter, nicht nur unter den Zuhörern, auch die Sänger und Spieler selbst belohnten und motivierten sich für das was sie geleistet hatten und leisten durften. Ein Lobpreis Gottes ungefärbt aus tiefstem Herzen. Saß auch nicht jeder Ton perfekt, der Seelen Lobgesang war klar und vollkommen wie ein Gebet - zum Lobe unsres Gottes.